GIGASPORT-TOUR 2008
18. Tour de Mur – Benefizradler trotzten dem Regen, genossen die Sonne und feierten ein Pannonisches Fest
Als wahrlich fulminant könnte man den Start der 18. Tour de Mur bezeichnen. Am 22. Mai war es endlich soweit als hunderte Pedalritter auf ihren metallenen Rössern vom salzburgerischen Muhr bis Fohnsdorf die erste Etappe bewältigten. Das Wetter hielt aus und die in den Tälern hängenden Wolken verflüchtigten sich im Laufe des Vormittags. Glück für die Veranstalter, Sponsoren und natürlich die Teilnehmer.
340 Kilometer galt es von Muhr (Salzburg) bis Bad Radkersburg zu überwinden. Eine beachtliche Leistung für jeden Radler. Darum sollte auch die Leistung des ältesten Teilnehmers hervorgehoben werden, der die Tour de Mur mit 84 Jahren absolvierte.
In diesem Jahr wurde die Tour de Mur erstmals als Klimaschutz-Tour durchgeführt. Ziel ist es die Menschen noch mehr für das Radfahren zu begeistert um auch kurze Strecken nicht mit dem Auto, sondern mit dem eigenen Drahtesel zu absolvieren.
Weiters gab es heuer keinen Einzelpreis für eine Person mit Handicap, sondern einen Preis für alle Personen mit Behinderung. So werden die Erlöse der Tour de Mur in die Errichtung barrierefreie Toilettenanlagen entlang der gesamten 340 Kilometer investiert.
Giga Sport war auch heuer Hauptsponsor und versorgte die Radljünger mit notwendigen Getränken, Bananen und Isogetränken. Ausgeteilt wurden diese an zwei Labestationen in St. Georgen ob Murau und in Unzmarkt von den Fohnsdorfer Fitnessstudiobesitzern Richard Gressl und Dieter Gruber, die keine Mühe scheuten und den Tag im Auto verbrachten um den ausgehungerten Tour de Murlern ihre Köstlichkeiten zu kredenzen. So waren sie auch um 5.15 Uhr früh bereits in der Arena Fohnsdorf als es hieß die zahlreiche Rädern zu verladen und nach Mur zu transportieren.
Einsatzfreudig
Großes Engagement gab es auch seitens der Firma Stiegl Bier mit Friedwald Schaffer, Leiter Standort St. Stefan ob Leoben, die die Tour mitsponserten und am dritten Tag der Tour den dicksten Radler in Bier aufwogen. Super angenommen wurde auch der bewachte Radabstellplatz gegenüber von Gigasport.
Pech mit dem Wettergott hatten die Radler leider am zweiten Tour-Tag als sie von Fohnsdorf starteten. Man könnte sagen, dass es aus Kübeln goss. Doch auch diesmal war Giga Sport mit Fohnsdorfs Standortleiter Anton Leitold zur Stelle und stattete die Radler mit Plastiksackerl aus, die um Beine, Schulter und anderen Körperteilen gewickelt wurden, nur um den sintflutartigen Regengüssen zu entgehen. Hut ab vor dem Sportausstatter Gigasport.
Gemunkelt wurde auch in diesem Jahr, dass die erste Etappe wieder eine der schönsten war. Da kann man die Fohnsdorfer Veranstalter (Rudolf Fußi, Anton Leitold Giga Sport, Hans Köstner, Sportness 7 Fitnessstudio) nur loben. Auch die Radler hatten auf der ersten Etappe sichtlich Spaß und wurden in der Arena vor dem Giga Sport/K&Ö-Gebäude mit einem tollen Freiluftfest belohnt. Musik gab es von der Gruppe „Bergfex“ und ein Gewinnspiel von den Sponsoren. Die Preise waren auch in Fohnsdorf einmalig, so konnte sich der Erstplatzierte beim Spiel über ein nigelnagelneues Fahrrad freuen. Ein weiterer Pluspunkt für Fohnsdorf: Am Abend hatten die Radler die Möglichkeit in der Therme Aqualux in der Sauna und in den Becken auszuspannen und sich auf den nächsten Etappenstart vorzubereiten.
Am zweiten regnerischen Tag war auch die frohe Stimmung ungetrübt und in Graz erwartete die Benefizradler wieder ein tolles Fest, schöne Preise und ein großzügiges Sponsorenteam.
Tourismusurgestein Hans Köstner - gemeinsam mit dem Muhrer Bürgermeister Hubert Gruber und Michael Baier von Rolling People Tour de Mur-Erfinder - war angesichts des schönen Wetters am dritten Tour-Tag erleichtert und freute sich über einen gelungenen Abschluss in Bad Radkersburg, wo, wie in den letzten Jahren, ein Pannonisches Altstadtfest gefeiert wurde. Dabei war in diesem Jahr Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka.
Am vierten Tag, dem 25. Mai 2008, konnten alle, die Lust und Laune hatten, eine Freundschaftsrunde ins slowenische Gornja Radgona unternehmen.
Die Runde nach Slowenien ist ein Zeichen, dass man die Tour de Mur in den nächsten Jahren bis nach Slowenien weiter ausbauen möchte um staatenübergreifend eine Benefiztour zu schaffen. Am Ende der Freundschaftsrunde gab es auf Schloss Grad ein Radlerfest. Jeder Teilnehmer wurde auf ein Glas Sekt eingeladen. Die restlichen 48 Kilometer absolvierten die Radler an einem wunderschönen sonnigen Tag.
Fazit: Tour de Mur ohne Grenzen im Sinne des Klimaschutzes in Richtung Barrierefreiheit.
Auch in diesem Jahr sollten alle Sponsoren, die diese Tour ermöglicht haben erwähnt werden (in alphabetischer Reihenfolge):
Arena Fohnsdorf
Bacher Rad-Reisen
Chili Lounge
Diesel Sport
Dr. Böhm
Eurobike.at
Gaudi Radler
Gigasport
Hornig Kaffee
Isostar
Kleine Zeitung
Mercedes Benz
ÖAMTC
Parktherme Bad Radkersburg
Pfanner
Radsport Sampl
Recheis
Salzburg
Ski Region Lungau
Sportness 7
Stiegl Bier
Sulzegger
Therme Aqualux Fohnsdorf
Urlaubsregion MurtalVolksbank


