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10 Facts zur AIRPOWER 09

Am 26. und 27. Juni fand die AirPower09 statt, ein Gemeinschaftsprojekt von Österreichischem Bundesheer, Red Bull und Land Steiermark. Hier noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse von zwei Tagen Himmels-Action über Zeltweg.

1. Die AirPower09 war die erfolgreichste aller Zeiten.
An beiden Tagen kamen insgesamt 280.000 Besucher – neuer Zuschauerrekord!

2. Europas Kunstflugstaffeln lieben die AirPower.
„Obwohl wir für dieses Wochenende auch noch andere Einladungen hatten, fiel uns die Entscheidung für die AirPower leicht“, sagt Daniel Hoesli, Kommandant der Patrouille Suisse, „weil nirgends so tolle Atmosphäre herrscht wie in Zeltweg.“ Ähnlich äußerten sich Turkish Stars, Wings of Storm und Co.

3. Physikalische Gesetze sind Auslegungssache.
So schien es zumindest bei der Red Bull Air Race-Demo: Weltmeister Hannes Arch durchflog dabei mit drei Red Bull Air Race-Kollegen einen Slalomkurs aus 20 Meter hohen Pylonen – bis zu 400 km/h schnell und mit Belastungen bis zu 10 G. Arch: „Im Cockpit war ich top-konzentriert, vorher und nachher fühlte ich mich wie ein kleiner Bub. So viele geniale Fluggeräte sieht man selten an einem Platz.“

4. Die AirPower ist die bestorganisierte Airshow Europas.
Das beteuerten zumindest zahlreiche Teilnehmer der Airshow. Der niederländische DC2-Pilot Dick Algra lobte das „perfekte Rundumservice“, Turkish Stars-Kommandant Zeky´ Kamy´L Celykkol „die steirische Gastfreundschaft.“ Insgesamt kamen Piloten aus 19 Nationen zur AirPower09.

5. Die Eurofighter der Österreichischen Luftstreitkräfte sind nicht nur im täglichen Einsatz top.
Sie bestanden auch ihre allererste Präsentation bei einer Airshow mit Bravour. Flugkommandant Günter Taschler: „Wir sind froh, dass wir den Leuten endlich zeigen konnten, was wir leisten können.“

6. AirPower-Fans sind friedlich und diszipliniert.
Eine harmonische Atmosphäre ohne Zwischenfälle ist bei Veranstaltungen dieser Größenordnung keine Selbstverständlichkeit. Bei der AirPower09 hingegen verlief der gesamte Event ruhig und diszipliniert.

7. Die AirPower09 bot für jeden etwas.
Von den fliegenden Raritäten der Flying Bulls bis zu den besten Kunstflugstaffeln Europas, vom Großraumflugzeug bis zum Kampfjet: Die AirPower09 begeisterte 550 Spotter ebenso wie zigtausend Familien, die den Event für einen Ausflug nützten.

8. Petrus ist AirPower-Fan.
Während halb Österreich unter den Ausläufern des Tiefs „Quinton“ stöhnte, hatte Zeltweg seit Donnerstag trockenes Wetter. Zwei kurze Schauer am Samstagnachmittag beeinträchtigten weder Stimmung noch Flugprogramm.

9. Die AirPower ist ein Tourismus-Magnet.
„Die positiven Effekte für Wirtschaft und Tourismus sind spürbar, und es herrscht Aufbruchstimmung“ freut sich der steirische Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer. Allein die Urlaubsregion Murtal verzeichnete während der AirPower09 mehr als 50.000 Nächtigungen.

10. Zeltweg liegt an der Donau.
Wer in Zeltweg nicht dabei sein konnte, verfolgte die Live-Übertragung der AirPower09 am Wiener Donauinselfest. Unter anderem gebannt vor der Videowall: Bundeskanzler Werner Faymann.


QUELLE: AIRPOWER


AirPower09 knackt Besucherrekord: „Menschenmassen

Trotz kurzer Regenschauer am Samstag Nachmittag kamen 2009 mehr Fans zur AirPower als je zuvor. Sie erlebten in Zeltweg eine Airshow der Sonderklasse. Brigadier Karl Gruber, Projektleiter der AirPower09, kam schon am frühen Samstag Nachmittag nicht aus dem Strahlen heraus. „So viele Menschen habe ich hier noch nie gesehen“, hatte er allen Grund zur Freude, „Am Fliegerhorst Hinterstoisser sieht es fast aus wie in Woodstock.“ Dass die AirPower in diesem Jahr mehr Zuschauer in die Steiermark lockte als je zuvor – nämlich 280.000 – lag am vielfältigen Programm, das für jeden Geschmack etwas bereithielt: Die Österreichischen Luftstreitkräfte stellten ihre Eurofighter zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vor. Mit ihnen zeigten sie unter anderem einen Alarmstart und das Abfangen eines nicht identifizierten Luftfahrzeuges – in diesem Fall einer Lookheed C-130 Hercules. Die Flying Bulls präsentierten fliegende Raritäten aus ihrer liebevoll restaurierten Sammlung – darunter eine Lockheed P-38L Lightning (eine Europa-Premiere!), eine North American B-25J „Mitchell“ und eine Boeing PT-17 Stearman. Red Bull Air Race-Weltmeister Hannes Arch flog im Anschluss an das historische Wettrennen von Blériot XI (1909), Boeing PT-17 Stearman (1934) und Chance Vought F4U-4 Corsair (1945) eine Red Bull Air Race-Demo. Und einige der besten Kunstflugstaffeln Europas, darunter die Patrouille Suisse und die Turkish Stars, führten Himmelsballett auf höchstem Niveau vor – um nur einige Beispiele zu nennen. Der Mega-Event am Fliegerhorst Hinterstoisser begeisterte Familien (Katharina Kollinger, Niederösterreich: „Meine Kinder wollen jetzt alle Pilot werden“), Hardcore-Fans (Raimund Haberlechner, Vorarlberg: „Werde die nächste Woche mit dem Ordnen meiner 4000 Spotter-Fotos verbringen“) und aktive Teilnehmer gleichermaßen: Der Niederländer Dick Algra, Pilot genau jener Douglas DC-2, die 1934 London-Melbourne gewann, hält die AirPower für die „bestorganisierte Airshow der Welt. Die Atmosphäre ist gemütlich, das Rundumservice perfekt.“ Auch Brigadier General Kilián Nándor von der Ungarischen Luftwaffe ist AirPower-Fan: „Die einzigartige Lage zwischen den Bergen macht die AirPower auch von oben zu einem ganz besonderen Erlebnis.“ Mehr als zufrieden mit der AirPower09 ist auch der Tourismus: „Die AirPower09 brachte enorme Wertschöpfung in die Region“, so Karl Schmidhofer, Sprecher der Urlaubsregion Murtal, „allein die 31 Wirte in der Region haben bereits am Freitag so viel Umsatz gemacht wie 2005 an beiden Tagen. Das Beste aber ist, dass viele Gäste die Steiermark als perfektes Urlaubsland kennen gelernt haben.“ Die deutsche Familie Eichhorn zum Beispiel: Toni und Walter Eichhorn nehmen mit ihren beiden North American T-6 Texan an rund 15 Airshows pro Jahr teil – doch die AirPower09 toppte für sie alle: „Wir haben bereits ein Zimmer für unseren nächsten Steiermark-Urlaub gebucht.“